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Paul - Meyle - Schule
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Ansatzpunkte der unterrichtlichen Arbeit in der Hauptstufe A


Unsere Schülerinnen und Schüler
Weiterführen eines aufbauenden Leseunterrichts
Schreiben im Sinne eines weit gefassten Schreib-Begriffs
Fortführung des Mathematik-Unterrichts
Sachunterricht und Orientierung in einer erweiterten Umwelt
Darstellendes Spiel, Rollenspiel
Bildhaft-gestaltende Darstellungen
Sport und Bewegungsförderung
Hauswirtschaft und Lernfeld„Küche“

Unsere Schülerinnen und Schüler

In der Mittelstufe werden Schüler im Alter von etwa 9 – 11 Jahren unterrichtet, sie umfasst das 4. – 6. Schuljahr. Wir kennen keine leistungshomogenen Klassen, gegebenenfalls bilden wir Lerngruppen aus mehreren Klassen. In der Regel haben wir 2 – 3 Klassen zu 5 – 7 Schülern in unserer Mittelstufe.

Nach der grundlegenden Orientierung in der Unterstufe sind den Schülern in der Mittelstufe schon einige Arbeitstechniken, -formen und -regeln bekannt.

Weiterführen eines aufbauenden Leseunterrichts

Ein großer Teil unserer Schüler lernt im Rahmen des Leseunterrichts die meisten Buchstaben kennen und einige der Schüler können in der Zeit der Mittelstufe kurze Wörter, Sätze oder kleine Texte erlesen. Leseunterricht wird nach unseren Erfahrungen am sinnvollsten durchgeführt, wenn einerseits Buchstabe für Buchstabe vertieft thematisiert wird (Rahmen etwa 5 – 8 Buchstaben und Laute im Jahr), dieser Unterricht aber gleichzeitig handelnd und im Bild lebensnahe Themen aufgreift. Dabei können die Schüler auch zu sprachlicher und nichtsprachlicher Kommunikation angeregt werden.

Dies bedeutet, dass wir gemeinsam konkrete Situationen erfahren, die mit Materialien und Rollenspiel ausgestaltet werden. Im Unterricht zum Schreiben und Lesen setzen wir diese Erfahrungen und Gedanken der Schüler dann bildlich und schriftlich um.

Schreiben im Sinne eines weit gefassten Schreib-Begriffs

Vom Malen und gegenständlichen Darstellen zum Notieren von Zeichen und Schriftformen v.a. auch im Sinne einer Orientierung an Lauten und Lautabfolgen (lautorientiertes Schreiben). Rechtschreibung spielt in der Mittelstufe kaum eine Rolle.

Fortführung des Mathematik-Unterrichts

Wir sehen hier Schüler, die Merkmale oder Eigenschaften unterscheiden, ggf. danach sortieren können. Andere befassen sich mit Stück-für-Stück-Zuordnungen, haben dabei erst geringe oder keine Vorstellungen von Zahlen und Mengen. Wieder andere Schüler gehen den Weg einer Ausweitung der Mengen- und Zahlvorstellungen bis 20 oder auch 100 mit. Zum Teil begrenzen sich die Aktivitäten auf das Abzählen oder Bilden von Mengen, einige Schüler erwerben in der Mittelstufe auch die Grundlagen zum Verständnis von Rechenoperationen wie Additionen und Subtraktionen, selten auch Multiplikation und Division. Die Breite des Spektrums in diesen Lernfeldern lässt sich nur andeuten.

Sachunterricht und Orientierung in einer erweiterten Umwelt

Wenn auch für einzelne Schüler v.a. die körpernahe Umgebung und unmittelbare soziale Umwelt im Zimmer oder Schulgebäude den hauptsächlichen Orientierungsrahmen darstellt, so interessieren sich doch ein Großteil der Schüler für das gesamte Schulgelände und die schulnahe Umgebung. Der Sachuntericht greift Erfahrungen der Schüler auf, schafft und vertieft Einsichten in die (Um-)Welt und versucht nicht zuletzt, eine von Interesse und Neugier geprägte Grundhaltung zu entwickeln. Darüber hinaus eröffnet der Sachunterricht immer auch die Möglichkeit zum fächerverbindendem Unterricht, indem er eine Fülle von Lese-, Schreib und Rechenanlässen bietet.

Es versteht sich von selbst, dass Welterschließung nicht ausschließlich im Klassenzimmer erfolgen kann, sondern sich in der konkreten Begegnung vollziehen muss. Hierzu nehmen die Schüler beispielsweise aktiv an Einkäufen für den Kochunterricht teil, lernen die Post kennen und erkunden mit dem Stadtbus Heilbronn, etwa im Kernbereich der Fußgängerzone. Dort wird der Imbissstand, das Selbstbedienungsrestaurant oder die Stadtbücherei mit der Medienausleihe etc. in die Erkundungen mit einbezogen. Im Rahmen etwa einer „Waldwoche“ auf dem Gaffenberg kommen einige unserer Schüler in eine Natur-Umgebung, die sie auf diese Weise kaum kennen oder noch nicht so erkundet haben.

Darstellendes Spiel, Rollenspiel

Im Rollenspiel lassen sich Erfahrungen auch des sozialen Verständnisses verarbeiten. Darstellendes Spiel findet auch vor Publikum statt – etwa beim Schulfest - und stärkt einige unserer Schüler deutlich in ihrer Selbstsicherheit.

Bildhaft-gestaltende Darstellungen 

vor allem auch in großem Format, mit weit ausholenden Bewegungen und attraktiven Farben stärkt ebenso Ausdruckskraft und –Freude.

Sport und Bewegungsförderung

Bewegungsanforderungen verschiedenster Art stellen sich im Sportunterricht, wo etwa Hindernisse überwunden werden müssen, das Gleichgewicht im Sitzen, Gehen und Stehen ausbalanciert werden muss, wo Bewegungslandschaften  zu Aktivitäten herausfordern oder Aufgaben mit einem Partner oder in und kleinen Gruppen durchgeführt werden. Zunehmend von Bedeutung werden Anforderungen im Bereich der Ausdauer und das Aushalten körperlicher Belastung auch nur kurzzeitiger Art (Lerngänge, Spaziergänge, kurze Läufe).

Hauswirtschaft und Lernfeld „Küche“

In der Mittelstufe werden vor allem noch einfache und kleinere Gerichte zubereitet. Beim Zubereiten von Vesper, Müsli, Suppen und einfachen Spaghettigerichten wird der grundlegende Umgang mit Küchenwerkzeugen und - Geräten gelernt. 

Religionsunterricht, Musik, Feste und Feiern sowie Anregungen zu selbst gestalteter oder mitgestalteter Freizeit runden auch in der Mittelstufe das Bildungsangebot für unsere Schüler ab.