
Die Werkstufe umfasst die letzten drei Schuljahre einer 12-jährigen Schulzeit in der Schule für geistig- und körperbehinderte Menschen. Diese drei Schuljahre ersetzen die Berufsschule.
Um auf das "Leben nach der Schule" vorzubereiten müssen viele Institutionen Hand in Hand arbeiten. Dazu gehören:
Die inhaltliche Ausrichtung und eine wirklichkeitsnahe Umsetzung orientiert sich am Leben junger Erwachsener.
Das bedeutet:
Der junge Mensch steht an der Schwelle zur Erwachsenenwelt. Die Schule begleitet und unterstützt ihn dabei. Wir sehen es als unabdingbar an, dass die Heranwachsenden lernen,
Der pädagogische Auftrag und das zentrale Ziel der Schule ist, den Grundbedürfnissen des geistigbehinderten Menschen gerecht zu werden und in Zusammenarbeit aller Beteiligten die Zukunftsplanung des Schülers zu unterstützen und verwirklichen. Dazu gehören die Lebensbereiche: Wohnen, Freizeit und Arbeit / Beruf.
Ein wichtiges Ziel unserer pädagogischen Arbeit: Erziehung zur größtmöglichen Selbständigkeit.
Unterrichtsinhalt zum Ablauf und Durchführung unseres Wohnprojekts im Schuljahr 2002/2003.
Arbeit und Erziehung stehen in der Arbeitspädagogik in einer engen Wechselwirkung.
Durch die Arbeit wird der Mensch in seiner eigenen Entwicklung gefördert. Jeder Schritt in seiner Persönlichkeitsentwicklung verändert auch das Arbeitsvermögen
Der Bildungsplan der Schule gliedert die Arbeit in folgende Themenbereiche:
Aufgabe der Werkstufe ist es Grundlagen für eine spätere berufliche Tätigkeit zu schaffen. Sie vermittelt in Art und Inhalt eine berufliche Bildung.
Eine Hinführung auf die Anforderungen nach der Schule kann nur im wirklichkeitsnahen Umfeld bzw. Erprobungsfeld gelingen. Die Paul-Meyle-Schule bietet hierzu folgende Fördermaßnahmen an.
Ansprechpartner:
Innerhalb der Werkstufenzeit stehen Eltern, Schüler und Lehrer in engem Kontakt, um für den Schüler eine geeignete Berufsfelderkundung/ Berufsfelderprobung zu finden.
Die Arbeitgeber, ob Werkstatt für Behinderte oder ein anderer Betrieb, erwarten vom Schüler am Ende seiner Schulausbildung Grundlagen zum “Arbeiten Können”.
Die Praktika in der Werkstatt für Behinderte Heilbronn findet während der dreijährigen Werkstufenzeit mit einem ansteigendem Anforderungsprofil - wie nachfolgend dargestellt statt.



Ein Praktikum in Betrieben kann auf Wunsch des Schülers und dem Ein-verständnis der Eltern in der Werkstufe vermittelt werden. Betreut werden diese Förderangebote durch Lehrer der Schule. Die Teilnahme an einem Betriebspraktikum ist abhängig von:
Diese Fördermöglichkeit zur Integration in die Arbeitswelt erfordert eine sorg-fältige Vorplanung. Hier ist die Werkstufe auf eine angemessene Unterstützung durch die Eltern angewiesen.
Freizeit ist der Lebens- und Lernbereich, indem Menschen in ihren Wünschen und Bedürfnissen am meisten angesprochen werden und motiviert an ihrer persönlichen Weiterentwicklungen mitarbeiten. Menschliche Grundlagen zum Zusammenleben, wie Toleranz, Höflichkeit, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit werden erlebt, gefestigt und vermittelt.
Freizeit ist der Bereich, indem die Kraft gewonnen wird, sich erfolgreich am Arbeitsleben zubeteiligen und einzusetzen.
Unsere Vorstellung vom schulischen Lebensraum der Werkstufe schließt die tatsächliche Lebenswelt von Schüler/innen und der Gesellschaft als zentralen Ausgangspunkt der Förderung ein.
In der Freizeiterziehung legen wir wert darauf, eine möglichst breite Bandbreite an Erfahrungen den Schülern anzubieten. Wir bieten folgende Projekte an: